Walter Hiller
Walter (abweichende Schreibweise: Walther) Julius Hiller wurde am 4. September 1889 in Berlin geboren. Seine Eltern waren der Kaufmann Jüdel Philipp Felix Hiller (1852-1913) und die am 14. März 1866 in Berlin geborene Elise Hiller geb. Rosenbaum. Walter Hiller studierte Jura und wurde Rechtsanwalt & Notar. Er war verheiratet mit der am 19. Oktober 1897 in Schönlanke geborenen Frieda Levy. Ab 1932 lebten beide in der Regensburger Straße 2 in Berlin-Schöneberg.
Die Familie Hiller war im nationalsozialistischen Deutschland als jüdisch verfolgt. Am 1. November 1941 wurden Walter und Frieda Hiller ab Berlin in das Ghetto Litzmannstadt deportiert. Walter Hiller wurde dort am 14. Februar 1942 ermordet. Frieda Hiller geb. Levy wurde am 8. Mai 1942 in das Vernichtungslager Kulmhof deportiert und dort ermordet. Walter Hillers Mutter Elise Hiller geb. Rosenbaum wurde am 12. August 1942 zunächst in das KZ Theresienstadt und von dort am 26. September 1942 in das Vernichtungslager Treblinka deportiert und dort ermordet.
Die zu Walter Hiller ermittelten Provenienzmerkmale und Objekte sind hier in der Kooperativen Provenienzdatenbank Looted Cultural Assets verzeichnet.
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