Bruno Cohn
Bruno Cohn wurde am 3. Januar 1879 in Tuchel geboren. Er wurde Arzt und praktizierte als Facharzt für HNO-Krankheiten in Berlin. 1911 heiratete er in Berlin Helene Loewenstein. Sie war am 14. Dezember 1872 in Koscian geboren worden. Das Paar hatte soweit bekannt keine Kinder. Helene Cohn starb bereits 1926 in Berlin.
Dr. Bruno Cohn war im nationalsozialistischen Deutschland als jüdisch verfolgt. Am 24. Oktober 1941 wurde er ab Berlin in das Ghetto Litzmannstadt deportiert und dort am 20. Juni 1942 ermordet.
Soweit bekannt hatte Bruno Cohn vier Geschwister:
Olga Kuttner geb. Cohn (1876-1942) wurde ebenfalls im Ghetto Litzmannstadt ermordet.
Siegfried Wilde (1877-1968) überlebte die Shoah und emigrierte nach England.
Ernst Cohn (1881-1939) starb in Bromberg.
Sophie Kuttner geb. Cohn (1884-1942) wurde ebenfalls im Ghetto Litzmannstadt ermordet.
Die zu Bruno Cohn ermittelten Provenienzmerkmale und Objekte sind hier in der Kooperativen Provenienzdatenbank Looted Cultural Assets verzeichnet.
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